Alle 3000er Österreichs — Liste nach Gebirge & Schwierigkeit 2026
3000er Österreich Liste: 22 markante Dreitausender im Vergleich - Höhe, Gebirgsgruppe, Bundesland, Schwierigkeit (F bis AD) und Stützpunkt-Hütte. Vom Einsteiger-Gipfel bis zum Großglockner.
Österreich zählt je nach Definition zwischen 695 und rund 980 Dreitausender - der Alpenverein kommt auf 695 eigenständige Gipfel, die Bundesforste auf 946, Bergsteiger Willy Kreuzer auf 979. Über 80 Prozent davon liegen in Tirol, mit einem klaren Schwerpunkt in den Ötztaler und Stubaier Alpen sowie in Osttirol. Diese Liste bringt Ordnung in die wichtigsten davon: 22 markante 3000er aus Hohe Tauern, Ötztaler Alpen, Stubaier Alpen, Zillertaler Alpen und Silvretta, mit Höhe, Gebirgsgruppe, Schwierigkeit und Stützpunkt-Hütte auf einen Blick. Ganz oben steht der Großglockner mit 3.798 Metern, der höchste Berg des Landes.
Vergleichstabelle: 22 markante 3000er Österreichs
Diese Auswahl markanter Gipfel ist keine vollständige Kadasterliste - dafür verweisen wir auf die Dreitausender-Listen des Alpenvereins und die Tourendatenbank auf alpenvereinaktiv.com. Sortiert ist die Tabelle nach steigender Schwierigkeit, von der Wanderung bis zur anspruchsvollen Hochtour (Stand: Juli 2026):
| Gipfel | Höhe | Gebirgsgruppe / Bundesland | Schwierigkeit | Stützpunkt-Hütte | Für wen |
|---|---|---|---|---|---|
| Rinnenspitze | 3.003 m | Stubaier Alpen / Tirol | F (Wanderung) | Franz-Senn-Hütte | Einsteiger ohne Gletscherpraxis |
| Hochschober | 3.242 m | Schobergruppe / Osttirol | F, Blockklettern UIAA II | Hochschoberhütte | Trittsichere Wanderer |
| Hoher Sonnblick | 3.106 m | Goldberggruppe / Salzburg | F/PD- | Naturfreundehaus Kolm-Saigurn | Einsteiger, erster Gletscherkontakt |
| Silvrettahorn | 3.244 m | Silvretta / Vorarlberg-Tirol | PD | Wiesbadener Hütte | Einsteiger mit Grundausrüstung |
| Piz Buin | 3.312 m | Silvretta / Vorarlberg | PD | Wiesbadener Hütte | Einsteiger bis Fortgeschrittene |
| Ankogel | 3.252 m | Ankogelgruppe / Kärnten-Salzburg | PD | Osnabrücker Hütte | Fortgeschrittene Einsteiger |
| Hochalmspitze | 3.360 m | Ankogelgruppe / Kärnten | PD | Osnabrücker Hütte / Hochalmhütte | Fortgeschrittene |
| Großvenediger | 3.657 m | Venedigergruppe / Salzburg-Tirol | PD | Kürsinger Hütte | Fortgeschrittene, gute Kondition |
| Similaun | 3.599 m | Ötztaler Alpen (Grenzberg) / Tirol | PD | Similaunhütte | Fortgeschrittene |
| Wildspitze | 3.768 m | Ötztaler Alpen / Tirol | PD | Breslauer Hütte | Fortgeschrittene, Gletschertechnik Pflicht |
| Zuckerhütl | 3.507 m | Stubaier Alpen / Tirol | PD | Sulzenauhütte | Fortgeschrittene |
| Wilder Freiger | 3.418 m | Stubaier Alpen / Tirol | PD | Nürnberger Hütte | Fortgeschrittene |
| Wilder Pfaff | 3.457 m | Stubaier Alpen / Tirol | PD | Dresdner Hütte / Müllerhütte | Fortgeschrittene |
| Schrankogel | 3.497 m | Stubaier Alpen / Tirol | PD | Amberger Hütte | Fortgeschrittene, weiter Anmarsch |
| Fluchthorn | 3.399 m | Silvretta / Tirol | PD+ | Jamtalhütte | Erfahrene |
| Olperer | 3.476 m | Zillertaler Alpen / Tirol | PD+ | Geraer Hütte / Olpererhütte | Erfahrene |
| Kitzsteinhorn | 3.203 m | Glocknergruppe / Salzburg | PD+ (Gipfelgrat) | Gletscherbahn Kaprun | Erfahrene für den echten Gipfel |
| Weißkugel | 3.739 m | Ötztaler Alpen (Grenzberg) / Tirol | PD+ | Weißkugelhütte | Erfahrene, steiler Firn |
| Schwarzenstein | 3.369 m | Zillertaler Alpen / Tirol | PD+ | Berliner Hütte | Erfahrene |
| Großes Wiesbachhorn | 3.564 m | Glocknergruppe / Salzburg | PD+/AD- | Heinrich-Schwaiger-Haus | Erfahrene |
| Hochfeiler | 3.510 m | Zillertaler Alpen (Grenzberg) / Tirol | AD- | Edelrauthütte / Pfitscherjochhaus | Nur sehr Erfahrene |
| Großglockner | 3.798 m | Glocknergruppe / Tirol-Salzburg | PD+ | Erzherzog-Johann-Hütte / Stüdlhütte | Nur erfahrene Hochtourengeher |
Grenzberge wie Weißkugel, Similaun und Hochfeiler liegen auf der Staatsgrenze zu Südtirol - der Gipfel selbst zählt trotzdem zu den österreichischen Dreitausendern, weil er auf beiden Landkarten geführt wird. Bei Ankogel und Fluchthorn hat sich die Gipfelhöhe durch Felsstürze in den letzten Jahren leicht verändert, aktuelle Werte finden sich bei alpenvereinaktiv.com.
Was macht einen 3000er “leicht” oder “hochalpin”?
Auf Hochtouren gilt meist die französische Skala F bis ED, nicht die Kletterskala aus dem Klettersteig- oder Sportklettern-Bereich. Sie bewertet die Tour als Ganzes: Gletscherkontakt, Steilheit, Ausgesetztheit und technische Stellen zusammen.
- F (facile, leicht): Wanderung oder einfache Firnbegehung, kaum Kletterei, geringes Gletscherrisiko. Die Rinnenspitze und der Hochschober liegen hier.
- PD (peu difficile, wenig schwierig): Der Kern der österreichischen Dreitausender. Ein echter Gletscher mit Spalten, Firnflanken bis etwa 35 Grad, gelegentlich kurze Kletterstellen bis UIAA II. Steigeisen, Pickel und Seilschaftstechnik sind Pflicht.
- PD+ bis AD- (ziemlich schwierig): Steilere Firn- oder Eisflanken, längere ausgesetzte Grate, Kletterstellen bis UIAA III. Hier braucht es Kondition, Seilschaftserfahrung und im Zweifel einen Bergführer.
- AD und schwerer: Selten unter den klassischen Dreitausendern, aber etwa am Hochfeiler mit seiner berühmten Eiswand vertreten. Nur für trainierte, erfahrene Hochtourengeher.
Was einen Gipfel “hochalpin” macht, ist also nicht allein die Höhe. Der Königsjodler am Hochkönig etwa gilt technisch als moderat, verlangt aber wegen der elf Stunden Gesamtzeit enorme Ausdauer. Umgekehrt ist der Hochschober trotz fehlendem Gletscher keine reine Spazierwanderung, weil die letzten Meter echte Kletterei sind. Ausrüstung, Bergführer-Frage und Gletscherzustand entscheiden am Ende mehr als die reine Metergrenze von 3.000.
Die fünf Gebirgsgruppen mit den meisten 3000ern
- Hohe Tauern (Glockner-, Venediger-, Goldberg-, Ankogel- und Schobergruppe): das dichteste Dreitausender-Gebiet Österreichs, vom Großglockner bis zum leichten Hochschober. Salzburg, Tirol/Osttirol und Kärnten teilen sich die Gruppe.
- Ötztaler Alpen: die höchste Konzentration großer Gletscherberge, mit Wildspitze, Weißkugel und Similaun. Fast alle Touren hier verlangen Gletschererfahrung.
- Stubaier Alpen: kompaktes Gebiet südwestlich von Innsbruck mit den “Seven Summits Stubai”, darunter Zuckerhütl, Schrankogel und die leichte Rinnenspitze.
- Zillertaler Alpen: Hochfeiler, Olperer und Schwarzenstein liegen an der Grenze zu Südtirol und sind Etappenziele am bekannten Berliner Höhenweg.
- Silvretta: kleinere, aber zugängliche Gruppe zwischen Vorarlberg, Tirol und Graubünden, mit Piz Buin als bekanntestem Gipfel.
Leichte 3000er für Einsteiger
Wer zum ersten Mal über 3.000 Meter steigen will, sollte nicht gleich mit Wildspitze oder Großglockner beginnen. Diese vier Gipfel eignen sich für den Einstieg.
Rinnenspitze und Hochschober: die gletscherfreien Dreitausender
Die Rinnenspitze im Stubaital ist mit 3.003 Metern knapp über der Marke und ganz ohne Gletscherkontakt zu erreichen - ideal für den ersten eigenen 3000er. Ausgangspunkt ist die Franz-Senn-Hütte. Der Hochschober in der Osttiroler Schobergruppe (3.242 m) ist ebenfalls gletscherfrei, der Gipfelaufbau verlangt aber Blockkletterei im brüchigen Fels bis zum 2. Schwierigkeitsgrad. Stützpunkt ist die Hochschoberhütte im Nassfeld.
Hoher Sonnblick
Der Hohe Sonnblick in der Goldberggruppe (3.106 m) trägt auf dem Gipfel die Sonnblick-Wetterwarte, eine der ältesten Bergstationen der Alpen, und ist über einfache Firnhänge von Kolm-Saigurn aus erreichbar. Für Einsteiger mit erster Gletschererfahrung ist er einer der zugänglichsten hochalpinen Dreitausender Salzburgs.
Kitzsteinhorn: Aussichtsplattform ja, echter Gipfel nein
Die Gletscherbahn Kaprun bringt jeden bequem auf die Aussichtsplattform “Top of Salzburg” auf 3.029 Metern - ohne Ausrüstung, ohne Kondition. Der echte Gipfel des Kitzsteinhorns liegt aber 174 Meter höher, und der letzte Abschnitt über den Gipfelgrat mit Fixseilen entspricht eher einem Klettersteig als einer Wanderung. Wer nur die Aussicht will, braucht nichts weiter als ein Bahnticket, wer den Gipfel will, braucht Seilsicherung und Erfahrung.
Die klassischen Hochtouren-3000er (PD)
Der Großteil der bekannten österreichischen Dreitausender liegt in dieser Kategorie: ein echter Gletscher, aber mit solider Grundtechnik machbar.
Großvenediger
Der Großvenediger (3.657 m) in der Venedigergruppe ist der klassische “erste große Gletscherberg” vieler Hochtourengeher. Drei Normalwege führen hinauf, am bekanntesten ist die Route von Norden über die Kürsinger Hütte. Firnflanken, Spalten und gute Kondition sind Pflicht, technisch bleibt die Tour im PD-Bereich.
Wildspitze und Similaun in den Ötztaler Alpen
Die Wildspitze ist mit 3.768 Metern der zweithöchste Berg Österreichs, Stützpunkt ist die Breslauer Hütte im hinteren Pitztal. Der Similaun (3.599 m), ein Grenzberg zu Südtirol, ist von der Similaunhütte aus eine moderate Gletschertour und liegt nur wenige hundert Meter vom Fundort der Gletschermumie Ötzi am Tisenjoch entfernt.
Zuckerhütl und die Stubaier Dreitausender
Der Zuckerhütl (3.507 m) ist der höchste Gipfel der Stubaier Alpen, erreichbar von der Sulzenauhütte. Rundherum liegen weitere PD-Touren wie Wilder Freiger, Wilder Pfaff und Schrankogel, die zusammen mit der leichten Rinnenspitze die “Seven Summits Stubai” bilden - ein beliebtes Ziel für alle, die in einer Woche mehrere Dreitausender sammeln wollen.
Piz Buin und Silvrettahorn
Der Piz Buin (3.312 m) ist der höchste Berg Vorarlbergs und von der Wiesbadener Hütte aus eine der zugänglichsten Hochtouren der Silvretta. Das benachbarte Silvrettahorn (3.244 m) startet vom selben Stützpunkt und eignet sich als etwas leichtere Alternative oder Vortagestour.
Nur für Erfahrene: PD+ bis AD
Wer bereits mehrere Gletschertouren hinter sich hat, findet in Zillertaler Alpen und Glocknergruppe die nächste Steigerung.
Olperer und Schwarzenstein am Berliner Höhenweg
Der Olperer (3.476 m) ist der Hausberg des Tuxer Kamms und von der Olpererhütte aus in einem Tag machbar. Der Schwarzenstein (3.369 m) an der Berliner Hütte verlangt zusätzlich einen längeren Gletscheranstieg und gehört zu den beliebten Zielen entlang des Berliner Höhenwegs, einer mehrtägigen Hüttenrunde durch die Zillertaler Alpen.
Weißkugel und Großes Wiesbachhorn
Die Weißkugel (3.739 m), ein weiterer Grenzberg der Ötztaler Alpen, verlangt einen steilen Firnaufstieg und zählt zu den anspruchsvolleren PD+-Touren der Region, Stützpunkt ist die Weißkugelhütte. Das Große Wiesbachhorn (3.564 m) in der Glocknergruppe ist der Hausberg des Heinrich-Schwaiger-Hauses und mit seiner Nordwand einer der Klassiker unter den Salzburger Dreitausendern.
Hochfeiler: der König der Zillertaler Alpen
Mit 3.510 Metern ist der Hochfeiler der höchste Gipfel der Zillertaler Alpen und liegt genau auf der Grenze zu Südtirol. Berühmt ist seine 300 Meter hohe, bis zu 60 Grad steile Eiswand, eine der bekannten Touren des klassischen Alpinismus. Stützpunkte sind Edelrauthütte und Pfitscherjochhaus, die Tour liegt bereits im AD-Bereich und ist nichts für den Einstieg.
Großglockner: der höchste 3000er Österreichs
Der Großglockner (3.798 m) in der Glocknergruppe krönt diese Liste als höchster Berg des Landes. Ausgangspunkt ist das Lucknerhaus bei Kals, Stützpunkte sind Stüdlhütte und die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe, der höchstgelegenen Schutzhütte Österreichs. Technisch liegt der Normalweg bei PD+ mit Kletterstellen bis UIAA II und einer Klettersteigpassage am Zustieg zur Adlersruhe. Etappen, Kosten und die Frage nach dem Bergführer beantwortet der Großglockner-Besteigung Tourenguide im Detail.
Ausrüstung, Bergführer und Gletscher
Sobald eine Tour über einen Gletscher führt, gehören Steigeisen, Pickel, Klettergurt, Seil und ein Set zur Spaltenbergung ins Gepäck, dazu Helm für steinschlaggefährdete Passagen wie am Kleinglockner. Wer diese Technik nicht sicher beherrscht, bucht einen Berg- oder Hochtourenführer, etwa für Wildspitze, Großvenediger oder Großglockner. Die Gletscher der Ostalpen ziehen sich spürbar zurück, deshalb ändern sich Routen wie das Glocknerleitl oder der Normalweg auf die Weißkugel von Jahr zu Jahr. Vor jeder Tour gehören eine aktuelle Alpinauskunft der örtlichen Alpenvereinssektion und ein Blick auf den Wetterbericht zum Pflichtprogramm, besonders bei langen Unternehmungen wie dem Königsjodler am Hochkönig.
Über und unter Tage: mehr aus Österreich
Diese 3000er-Übersicht ist Teil unserer Reihe über Österreich über Tage - Gipfel, Hütten und Hochtouren. Wer die passende Schutzhütte für eine mehrtägige Runde sucht, findet sie in der Liste der Alpenvereinshütten Österreichs. Das Gegenstück unter Tage sind Österreichs Schauhöhlen und Salzwelten. Wer beide Welten sehen will, findet auf der Startseite den Einstieg.
Stand: Juli 2026. Quellen: Österreichischer Alpenverein (alpenverein.at, Dreitausender-Zahlen und Hüttenverzeichnis), alpenvereinaktiv.com (Tourendaten, Schwierigkeitsgrade, Stützpunkte), Wikipedia-Listen der Dreitausender in Salzburg/Nordtirol/Osttirol/Kärnten/Vorarlberg, sowie bergwelten.com und regionale Tourismus- und Hüttenportale (u. a. stubai.at, kuersinger.at, hochschoberhuette.at). Höhenangaben, Schwierigkeitsgrade und Gletscherverhältnisse können sich ändern - vor der Tour bei der zuständigen Alpenvereinssektion und über den aktuellen Wetter- und Routenstatus informieren.
Häufige Fragen
- Wie viele 3000er hat Österreich?
- Das kommt auf die Zählweise an. Der Österreichische Alpenverein listet 695 eigenständige Dreitausender, die Österreichischen Bundesforste kommen auf 946, und der Sammler Willy Kreuzer zählt 979. Über 80 Prozent aller Dreitausender liegen in Tirol, allein in Osttirol sind es rund 266.
- Welcher ist der einfachste 3000er in Österreich?
- Die Rinnenspitze (3.003 m) im Stubaital gilt als leichtester Dreitausender ohne Gletscherkontakt und ohne Kletterei. Der Hochschober (3.242 m) in Osttirol ist ebenfalls gletscherfrei, verlangt aber ein kurzes Blockklettern im 2. Schwierigkeitsgrad. Beide sind Wanderungen, keine Hochtouren im eigentlichen Sinn.
- Braucht man für einen 3000er einen Bergführer?
- Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht, außer bei geführten Vereinstouren. Sobald ein Gipfel über einen Gletscher führt, sind aber Seilschaftstechnik, Spaltenbergung und Steigeisen-Praxis Voraussetzung. Wer diese Fähigkeiten nicht sicher beherrscht, sollte einen Berg- oder Hochtourenführer buchen, gerade bei PD- und PD+-Touren wie Wildspitze oder Großvenediger.
- Was ist der höchste Berg Österreichs?
- Der Großglockner in der Glocknergruppe ist mit 3.798 m der höchste Berg Österreichs, gefolgt von der Wildspitze in den Ötztaler Alpen mit 3.768 m. Beide sind reine Hochtouren mit Gletscher- und Firnpassagen, keine Wanderberge.
- Was bedeuten die Schwierigkeitsgrade F, PD und AD bei Hochtouren?
- Auf Hochtouren wird meist die französische Skala verwendet: F (facile, leicht) ist eine einfache Gletscher- oder Firnbegehung ohne Kletterei, PD (peu difficile, wenig schwierig) verlangt Grundtechnik am Gletscher und kurze Kletterstellen, AD (assez difficile, ziemlich schwierig) bedeutet steileres Eis oder Fels und durchgehend hohe Anforderungen. Die Skala geht weiter bis ED für die schwersten Touren der Alpen.
- Wann ist die beste Zeit für einen 3000er in Österreich?
- Die klassische Hochtourensaison läuft von Anfang Juli bis Mitte September, wenn die Hütten bewirtschaftet sind und die Firnverhältnisse am Vormittag noch tragfähig sind. Wegen des Gletscherrückgangs verändern sich Routen wie am Großglockner oder an der Wildspitze von Jahr zu Jahr, eine aktuelle Alpinauskunft vor der Tour ist Pflicht.