Alpenvereinshütten Österreich: Liste, Karte & Preise 2026

Hütten Österreich Liste: 32 bekannte Alpenvereinshütten mit Gebirge, Höhe, Sektion, Kategorie und Zustieg auf einen Blick — plus Preise für Mitglieder und Nichtmitglieder, Buchung und Hüttenschlafsack-Pflicht.

Die Seethalerhütte auf 2.740 m am Hohen Dachstein — eine der höchstgelegenen Alpenvereinshütten Österreichs
Alpenverein Austria · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) betreibt zusammen mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) und dem Alpenverein Südtirol (AVS) über 230 Hütten allein auf österreichischem Boden — von der einfachen Biwakschachtel bis zur Schutzhütte mit über 190 Schlafplätzen. Diese Seite ist die sortierbare Hütten-Österreich-Liste für den Einstieg: 32 bekannte Alpenvereinshütten mit Gebirge, Höhe, Sektion, Kategorie und Zustieg auf einen Blick — dazu die typischen Preise für Mitglieder und Nichtmitglieder, die Buchung über hut-reservation.org und alles, was du zu Hüttenschlafsack, Halbpension und Mitgliederrabatt wissen musst.

Wichtig vorweg: Die Tabelle unten ist eine Auswahl bekannter Hütten, kein vollständiger Kataster. Den kompletten Bestand auf der Karte zeigt der Hüttenfinder mit Kartensuche auf alpenverein.at; jede Hütte einzeln samt Standort findest du im Tourenportal alpenvereinaktiv.com. Höhe, Sektion und Kategorie in dieser Hütten-Österreich-Liste sind an der offiziellen ÖAV- bzw. DAV-Hüttenliste abgeglichen.

Inhalt


Vergleichstabelle: 32 bekannte Alpenvereinshütten

Diese Hütten-Österreich-Liste deckt die wichtigsten Gebirgsgruppen ab — Glocknergruppe, Venediger, Stubaier und Ötztaler Alpen, Silvretta, Rätikon, Zillertaler Alpen, Karwendel, Wilder Kaiser, Dachstein, Gesäuse, Totes Gebirge und die Rax. Die Tabelle ist nach Höhe absteigend sortiert, sodass die hochalpinen Stützpunkte oben stehen; das Bundesland in Spalte 3 hilft bei der Planung nach Region (Stand: Juli 2026).

Sektionskürzel in der Tabelle: ÖAK = Österreichischer Alpenklub, ÖGV = Österreichischer Gebirgsverein, TK Linz = Touristenklub Linz, DAV TAK = DAV-Sektion Turner-Alpen-Kränzchen.

HütteGebirgeBundeslandHöhe (m)SektionKat.BewirtschaftungZustieg (ab)Reservierung
Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe)GlocknergruppeTirol3.451ÖAKIEnde Juni–Ende SepFranz-Josefs-Höhe (4:30 h)erzherzog-johann-huette.at / Tel.
OberwalderhütteGlocknergruppeKärnten2.973AV AustriaISommerFranz-Josefs-Höhe (Gletscher)hut-reservation.org
Breslauer HütteÖtztaler AlpenTirol2.844DAV BreslauISommerVent (2:30 h)hut-reservation.org
StüdlhütteGlocknergruppeTirol2.801DAV OberlandISommerLucknerhaus (2:30 h)hut-reservation.org
Braunschweiger HütteÖtztaler AlpenTirol2.759DAV BraunschweigISommerMittelberg/Pitztal (2:30 h)hut-reservation.org
VernagthütteÖtztaler AlpenTirol2.755DAV WürzburgISommerVent/Rofenhöfehut-reservation.org
SalmhütteGlocknergruppeKärnten2.644AV WienISommerGlocknerhaus/Heiligenbluthut-reservation.org
KürsingerhütteVenedigergruppeSalzburg2.558AV SalzburgISommerObersulzbachtalhut-reservation.org
Martin-Busch-HütteÖtztaler AlpenTirol2.501DAV BerlinISommerVent (3:00 h)hut-reservation.org
Wiesbadener HütteSilvrettaVorarlberg/Tirol2.443DAV WiesbadenISommerSilvretta-Stausee (2:30 h)hut-reservation.org
OlpererhütteZillertaler AlpenTirol2.388DAV NeumarktISommerSchlegeisspeicher (1:30 h)hut-reservation.org
Dresdner HütteStubaier AlpenTirol2.308DAV DresdenISommer/WinterMutterbergalm/Bahnhut-reservation.org
Nürnberger HütteStubaier AlpenTirol2.297DAV NürnbergISommerBsuchalmhut-reservation.org
Karl-von-Edel-HütteZillertaler AlpenTirol2.238DAV WürzburgISommerMayrhofen/Bahnhut-reservation.org
SimonyhütteDachsteingebirgeOberösterreich2.205AV AustriaISommerKrippenstein/Gjaidalmhut-reservation.org
AdamekhütteDachsteingebirgeOberösterreich2.196AV AustriaISommerHallstatt (Gletscher)hut-reservation.org
SulzenauhütteStubaier AlpenTirol2.191DAV LeipzigISommerMutterbergalm (2:30 h)hut-reservation.org
JamtalhütteSilvrettaTirol2.165DAV SchwabenISommer/WinterGaltür (2:30 h)hut-reservation.org
Franz-Senn-HütteStubaier AlpenTirol2.147AV InnsbruckISommerOberissalm (1:30 h)hut-reservation.org
GuttenberghausDachsteingebirgeSteiermark2.146AV AustriaISommerRamsau am Dachsteinhut-reservation.org
GlocknerhausGlocknergruppeKärnten2.132AV KlagenfurtIISommerGroßglockner-Hochalpenstraßehut-reservation.org
Berliner HütteZillertaler AlpenTirol2.042DAV BerlinISommerBreitlahner (2:30 h)hut-reservation.org
Coburger HütteMieminger KetteTirol1.917DAV CoburgISommerEhrwald/Bahnhut-reservation.org
FalkenhütteKarwendelTirol1.848DAV OberlandISommerEng/Hinterrißhut-reservation.org
HabsburghausRaxNiederösterreich1.785ÖGVISommerPreiner Gscheidhut-reservation.org
KarwendelhausKarwendelTirol1.771DAV MünchenISommerScharnitz/Hinterauhut-reservation.org
Lindauer HütteRätikonVorarlberg1.744DAV LindauISommerLatschau/Montafonhut-reservation.org
HesshütteEnnstaler Alpen (Gesäuse)Steiermark1.699AV AustriaISommerGstatterboden (2:30 h)hut-reservation.org
GruttenhütteWilder KaiserTirol1.620DAV TAKISommerEllmau (1:45 h)hut-reservation.org
PrielschutzhausTotes GebirgeOberösterreich1.420TK LinzISommerHinterstoder (2:30 h)hut-reservation.org
HaindlkarhütteEnnstaler Alpen (Gesäuse)Steiermark1.121AV AustriaISommerGstatterboden (1:15 h)hut-reservation.org
Anton-Karg-Haus (Hinterbärenbad)KaisergebirgeTirol829AV KufsteinISommerKaisertal/Kufsteinhut-reservation.org

Quelle der Höhen, Sektionen und Kategorien: offizielle Hüttenliste des ÖAV und Hüttenliste des DAV, abgeglichen mit dem Hüttenfinder auf alpenverein.at. Hinweise: Die Kategorie ist für DAV-Hütten teils aus Lage und Höhe abgeleitet, da die DAV-Liste keine eigene Kategoriespalte führt. Die Reservierung läuft bei den meisten ÖAV- und DAV-Hütten über hut-reservation.org, bei einzelnen Häusern (etwa der ÖAK-eigenen Erzherzog-Johann-Hütte) aber direkt über die eigene Website und Telefon. Zustiegszeiten sind Richtwerte für konditionsstarke Geher; Bewirtschaftungszeiten variieren jährlich mit Wetter und Schneelage — vor der Tour beim Wirt gegenprüfen.


Was sind Alpenvereinshütten?

Alpenvereinshütten sind Schutzhütten im Eigentum der Alpenvereinssektionen von ÖAV, DAV und AVS — keine kommerziellen Hotels, sondern gemeinnützige Stützpunkte für Bergsteiger, Wanderer und Skitourengeher. Der Verein hält damit ein Netz aus über 230 Häusern in Österreich instand, dazu die markierten Wege dazwischen. Bewirtschaftet werden die Hütten von Pächtern (Hüttenwirtsleuten), die Übernachtung und Verpflegung gegen die vom Verein gedeckelten Tarife anbieten.

Der Unterschied zur privaten Almhütte oder zum Selbstversorger-Chalet, das man wochenweise mietet, ist grundlegend: Auf einer Alpenvereinshütte buchst du einen Schlafplatz für eine Nacht, isst am gemeinsamen Tisch und teilst dir im Regelfall ein Matratzenlager. Genau dieses System macht Mehrtagestouren wie eine Hüttenwanderung oder eine Hochtour überhaupt planbar — man trägt kein Zelt, sondern hangelt sich von Hütte zu Hütte. Wer eine mehrtägige Runde im Gesäuse plant, nutzt genau diese Kette bewirtschafteter Schutzhütten.

Die einzelnen Häuser gehören einer namensgebenden Sektion. Dass eine Hütte in Tirol einer Berliner, Dresdner oder Würzburger Sektion gehört, hat historische Gründe: Die Erschließung der Ostalpen um 1900 wurde von Sektionen aus ganz Mitteleuropa finanziert. Für den Gast ändert das nichts — der Mitgliederrabatt gilt in jeder ÖAV-, DAV- und AVS-Hütte gleichermaßen, egal welcher Sektion du selbst angehörst.

Kategorie I, II und III erklärt

Der Alpenverein teilt seine Hütten in drei Kategorien ein, und diese Kategorie bestimmt direkt, wie hoch dein Mitgliederrabatt ausfällt. Die Einteilung richtet sich nach Lage und Erschließung des Hauses:

  • Kategorie I — hochalpine Schutzhütten in unerschlossenem Gelände, meist nur zu Fuß erreichbar und weit von der nächsten Straße entfernt. Hier gelten die vollen, gedeckelten Mitgliedertarife und die strengen Regeln der Hütten- und Tarifordnung. Die große Mehrheit der Tabelle oben fällt in diese Kategorie.
  • Kategorie II — Hütten näher an Straßen, Seilbahnen oder Talorten, etwa das Glocknerhaus direkt an der Großglockner-Hochalpenstraße. Der Mitgliedertarif liegt weiterhin mindestens 12 € unter dem Nichtmitglied-Preis, die Ausstattung ist oft komfortabler.
  • Kategorie III — Bergasthöfe und Talunterkünfte mit gastgewerblichem Charakter. Hier gilt die Hüttenordnung nicht, Mitglieder erhalten aber mindestens 10 % Rabatt auf die Übernachtung.

Für die Tourenplanung heißt das: Eine Kategorie-I-Hütte bietet alpines Flair und die günstigsten Lagerpreise, aber eher einfachen Komfort. Wer Zimmer mit Dusche erwartet, ist auf Kategorie II oder III besser aufgehoben.

Preise: Mitglieder und Nichtmitglieder

Auf Kategorie-I-Hütten gelten seit 2024 einheitliche Höchsttarife, die der Alpenverein in seiner Hütten- und Tarifordnung festschreibt. Für Mitglieder von ÖAV, DAV und AVS liegen die Obergrenzen pro Person und Nacht bei:

  • Matratzenlager / Winterraum: maximal 15 € (Erwachsene), 7 € (Jugendliche ab 6), Kinder frei
  • Mehrbettzimmer: maximal 25 € (Erwachsene), 13 € (Jugendliche), 8 € (Kinder)
  • Zweierzimmer (wo vorhanden): maximal 36 € (Erwachsene), 17 € (Jugendliche), 10 € (Kinder)

Nichtmitglieder zahlen auf jeder Kategorie-I- und Kategorie-II-Hütte pro Nacht mindestens 12 € Aufschlag auf den jeweiligen Mitgliedertarif. Eine Nacht im Lager kostet Mitglieder also bis zu 15 €, Nichtmitglieder ab rund 27 €. Diese Differenz ist kein Zufall, sondern Absicht: Sie soll die Mitgliedschaft im Verein attraktiv machen und die Instandhaltung der Hütten querfinanzieren. In der Reisegepäcksversicherung, die im Nächtigungstarif enthalten ist, sind die Mitglieder ohnehin mitversichert.

Ein Detail aus der Tarifordnung schützt Gäste vor Übervorteilung: Eine Hütte darf die Reservierung eines Schlafplatzes nicht zwingend mit einem Verpflegungspaket (etwa Halbpension) koppeln. Du kannst also den Schlafplatz buchen und dich beim Essen frei entscheiden.

Verpflegung, Halbpension und Bergsteigeressen

Auf bewirtschafteten Alpenvereinshütten musst du dich nicht selbst verpflegen — von 12 bis 20 Uhr muss mindestens eine warme Mahlzeit angeboten werden. Viele Hütten bieten zusätzlich Halbpension aus Abendessen und Frühstück an, oft im Bereich von 25 bis 35 € zusätzlich zur Übernachtung, je nach Haus und Region.

Ein Vorteil bleibt Mitgliedern vorbehalten: das Bergsteigeressen. Für mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte zahlen Mitglieder einen um mindestens 10 % ermäßigten Preis, der 11 € nicht übersteigen darf. Dazu gibt es ein alkoholfreies Getränk, das mindestens 40 % billiger ist als Bier gleicher Menge. Nur Mitglieder haben außerdem Anspruch auf Teewasser zu 3 € pro Liter — praktisch, um am Morgen die eigene Thermoskanne für die Tour zu füllen.

Selbstversorgung ist auf Alpenvereinshütten grundsätzlich nicht gestattet; ausgenommen sind Mitglieder in eigens ausgewiesenen Selbstversorgerbereichen, die dafür einen Infrastrukturbeitrag von rund 5 € pro Übernachtung zahlen. Mitgebrachten Alkohol auf der Hütte zu trinken, ist generell nicht erlaubt.

Hüttenschlafsack und Ausrüstung

Ein Hüttenschlafsack ist auf praktisch jeder Alpenvereinshütte Pflicht — im Matratzenlager wie im Zimmer. Der Grund ist Hygiene: Decken und Polster werden nicht nach jedem Gast gewaschen, und das leichte Inlett aus Seide oder Mikrofaser trennt dich sauber vom Bettzeug. Ein Hüttenschlafsack wiegt rund 150 Gramm, packt sich faustgroß und ist damit das Ausrüstungsstück mit dem besten Gewicht-Nutzen-Verhältnis im Rucksack.

Was sonst mit auf die Hütte gehört: Hüttenschuhe (viele Hütten stellen Leihpatschen bereit, ein eigenes Paar dünner Slipper ist bequemer), Stirnlampe für den nächtlichen Weg zum Waschraum, genug Bargeld — nicht jede hochalpine Hütte hat Kartenzahlung — sowie Ohrstöpsel fürs Lager. Für Hochtouren-Stützpunkte wie die Erzherzog-Johann-Hütte oder die Braunschweiger Hütte kommt die technische Gletscherausrüstung dazu; Details dazu stehen im Tourenguide zur Großglockner-Besteigung.

Reservierung und Stornobedingungen

Reserviert wird bei den meisten ÖAV- und DAV-Hütten über das gemeinsame Online-Portal hut-reservation.org, das der ÖAV unter alpenverein.at/reservierungsportal verlinkt. Dort siehst du freie Plätze in Echtzeit und buchst Lager oder Zimmer direkt. Alternativ findest du jede Hütte samt Kontaktdaten auf alpenvereinaktiv.com, dem offiziellen Tourenportal, oder rufst den Wirt direkt an.

Die Hüttenwirtsleute dürfen Vorausbestellungen für maximal 90 % der Schlafplätze annehmen — ein kleiner Rest bleibt für spontane Bergsteiger frei, die abends unangemeldet eintreffen. Auf beliebten Hütten und an Wochenenden ist dieser Rest aber schnell vergeben, deshalb gilt: für feste Termine früh reservieren. Anzahlungen und Stornogebühren legt jede Hütte selbst fest; wer nicht kommt, sollte in jedem Fall absagen, weil ein leerer reservierter Platz sonst niemandem zugutekommt und Suchaktionen bei überfälligen Bergsteigern auslösen kann.

Lohnt sich die Mitgliedschaft?

Ab wann sich die Alpenverein-Mitgliedschaft rechnet, lässt sich mit den Tarifen oben ausrechnen. Der Jahresbeitrag für Erwachsene liegt je nach Sektion bei rund 65 bis 75 €. Da Nichtmitglieder pro Nacht mindestens 12 € mehr zahlen, ist der Beitrag nach etwa fünf bis sechs Hüttenübernachtungen im Jahr wieder eingespielt — allein über den Übernachtungsrabatt.

Dazu kommen Leistungen, die den Beitrag über die reine Preisrechnung hinaus rechtfertigen: der weltweite Bergungs- und Rückholschutz über den Alpenverein-Weltweit-Service, das ermäßigte Bergsteigeressen, das Recht auf günstiges Teewasser und der Zugang zu Winterräumen. Für alle, die mehr als ein Wochenende pro Jahr in den Bergen verbringen, ist die Mitgliedschaft damit weniger eine Frage des Ob als des Wann.

Hütten für Hochtouren

Wer einen Dreitausender im Blick hat, plant seine Alpenvereinshütten anders als der Genusswanderer — die Hütte ist hier Basislager und letzter Stützpunkt vor dem Gipfelgang im Dunkeln. Am Großglockner (3.798 m) übernachten Seilschaften auf der Stüdlhütte (2.801 m) oder steigen weiter zur Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe (3.451 m), der höchsten Schutzhütte Österreichs, direkt unter dem Gipfelaufbau. In den Ötztaler Alpen dient die Breslauer Hütte (2.844 m) als Sprungbrett zur Wildspitze, in der Venedigergruppe die Kürsingerhütte (2.558 m) zum Großvenediger.

Diese Stützpunkte sind im Hochsommer oft ausgebucht, weil sich der Andrang auf wenige Schönwetterfenster konzentriert. Reserviere hier besonders früh und plane einen Reservetag für schlechtes Wetter ein. Welche Gipfel von welcher Hütte in Reichweite liegen, ordnet die Liste aller 3000er Österreichs nach Gebirge — und wer die passenden gesicherten Routen zum Aufwärmen sucht, findet sie in der Vergleichstabelle aller Klettersteige Österreichs. Zurück zur Übersicht geht es über die Rubrik Über Tage oder die Startseite.


Stand: Juli 2026. Quellen: alpenverein.at (Hüttenfinder & Reservierungsportal), Hütten- und Tarifordnung des DAV, Hüttenlisten von ÖAV und DAV u. a. Preise und Bewirtschaftungszeiten vor der Tour direkt bei der Hütte prüfen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Übernachtung auf einer Alpenvereinshütte?
Für Mitglieder von ÖAV, DAV oder AVS gelten auf Kategorie-I-Hütten Höchsttarife: bis 15 € im Matratzenlager, bis 25 € im Mehrbettzimmer und bis 36 € im Zweierzimmer. Nichtmitglieder zahlen pro Nacht mindestens 12 € Aufschlag. Kinder und Jugendliche schlafen im Lager kostenlos bis stark ermäßigt. Verpflegung kommt extra dazu.
Brauche ich einen Hüttenschlafsack?
Ja. Auf fast allen Alpenvereinshütten ist ein eigener Hüttenschlafsack (Inlett) Pflicht — sowohl im Matratzenlager als auch im Zimmer. Er dient der Hygiene, weil Decken und Polster nicht nach jedem Gast gewaschen werden. Ein leichter Seiden- oder Mikrofaser-Schlafsack wiegt rund 150 Gramm und gehört in jeden Rucksack.
Wie reserviere ich eine Alpenvereinshütte?
Die meisten ÖAV- und DAV-Hütten laufen über das gemeinsame Online-Portal hut-reservation.org (bei ÖAV verlinkt über alpenverein.at/reservierungsportal). Alternativ buchst du direkt telefonisch beim Hüttenwirt oder recherchierst die Hütte auf alpenvereinaktiv.com. Für Wochenenden und beliebte Hochtouren-Stützpunkte solltest du Wochen im Voraus reservieren.
Was bedeutet Kategorie I, II und III bei Alpenvereinshütten?
Kategorie I sind hochalpine Schutzhütten in unerschlossenem Gelände, meist nur zu Fuß erreichbar — hier gelten die vollen Mitgliedertarife. Kategorie II liegt näher an Straßen oder Bahnen und hat einen etwas kleineren Rabatt. Kategorie III sind Bergasthöfe und Talunterkünfte mit gastgewerblichem Charakter; Mitglieder bekommen dort mindestens 10 % Nachlass.
Was ist ein Winterraum?
Ein Winterraum ist ein kleiner, unbewirtschafteter Teil der Hütte, der offen bleibt, wenn der Wirt die Hütte geschlossen hat. Er bietet Matratzen, oft einen Ofen und Notausstattung für Skitourengeher und Winterbergsteiger. Übernachtet wird zum Lagertarif, meist per Selbstzahler-Kasse; ein Hüttenschlafsack ist auch hier Pflicht.
Welche ist die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs?
Die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe am Großglockner liegt auf 3.451 m und ist die höchstgelegene Schutzhütte Österreichs. Sie ist der letzte Stützpunkt vor dem Gipfel des Großglockners (3.798 m) und von Ende Juni bis Ende September bewirtschaftet.